Ausrüstungscheck

Der Hobokocher

Der Hobo-Ofen oder Hobokocher ist benannt nach den nordamerikanischen Wanderarbeitern und Landstreichern aus der Zeit der Großen Depression, den s.g. Hobos. Diese nutzten Öfen, die sie meist aus alten Konservendosen herstellten und die zum Kochen oder auch zum Heizen dienten. Der moderne Hobokocher besteht zumeist aus Edelstahl und ist klappbar bzw. im Stecksystem gefertigt.

Hobo Ofen

Im Gegensatz zu einem klassischen Lagerfeuer sind die Hobos deutlich effizienter, da sie den Kamineffekt nutzen und somit eine heißere Flamme erzeugen und diese obendrein zielgerichteter an den Topf abgeben. Schon eine Handvoll kleiner Ästchen oder zwei Zündfüchse reichen aus um einen halben Liter Wasser zum Kochen zu bringen. Ein großer Vorteil dieser kleinen Kochstellen ist, dass sie sich durch ein sehr geringes Packmaß auszeichnen und sowohl mit brennbaren Outdoormitteln wie Holz, Gras, Tannenzapfen etc., als auch mit einem Trangia Brenner oder Esbit funktionieren. Ich persönlich habe meinen Hobo eigentlich auf jeder Tour dabei. So kann ich mir im Handumdrehen jederzeit eine Tasse heißen Tee oder eine Suppe kochen ohne viel Ausrüstung dafür mit zu schleppen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.